# Plauderei über Flugsicherheit und ähnliches
Deutsch Übersetzung
Wenn ich mit Freunden plaudere, kommen wir oft auf Themen wie diese zu sprechen:
“Airbus oder Boeing – welche Firma baut sicherere Flugzeuge?” “Sind die Flugzeuge von All Nippon Airways wirklich stabil?” “Sind große Flugzeuge sicherer als kleine?” “Bei welchen Flugzeugen tun die Ohren nicht weh?” “Welches Flugzeugmodell ist am leisesten?” Und so weiter.
Ich bin zwar kein Profi, kann diese Fragen also nicht authentisch beantworten, aber aus meiner eigenen Erfahrung ist Fliegen nicht nur sicher, sondern auch ein Genuss. Heute möchte ich diese Plaudereithemen einmal festhalten.
1. “Welches Flugzeug ist am leisesten?”
Ehrlich gesagt weiß ich es nicht, aber das lauteste Flugzeug, das ich je erlebt habe, war zweifellos die in den 1960er Jahren in Großbritannien gebaute Trident. Selbst wenn ich mit beiden Händen fest die Ohren zuhielt, nützte das gegen das Heulen der Spey-Triebwerke gar nichts. Nach Jahren der “Abhärtung” durch die Trident finden mich die Geräusche, ob im Riesen-Jumbo wie der Boeing 747 oder dem Airbus A380, oder bei Kampfflugzeugen wie der F14, F15, F/A18, F22, Su-27 oder J-11, überhaupt nicht mehr laut.
Übrigens: Die Trident war das erste Verkehrsflugzeug der Welt mit einer automatischen Landefunktion – das wissen wohl die wenigsten. Warum ist eine automatische Landung wichtig? Zum Beispiel bei der Landung im Nebel, wenn das menschliche Auge die Runway nicht sehen kann. Funkwellen ermöglichen es den Instrumenten im Flugzeug, die Runway automatisch zu finden und sicher zu landen. Diese Technik gab es bereits in den 1960er Jahren. Ganz schön beeindruckend, oder?
2. “Nach langem Turbulenzerlebnis traue ich mich kaum noch zu fliegen”
Einmal auf dem Flug von Peking nach Tokyo hatte ich Pech mit dem Wetter: Taifun. Kaum hatte das Flugzeug den Luftraum über Korea verlassen, begann das Schütteln, und bis zur Landung in Tokyo ruckelte es ohne Pause eineinhalb Stunden lang.
Die Piloten wussten natürlich, wie sie dem Taifunkern ausweichen, und änderten extra die Route. Sie flogen sogar tiefer, um eine ruhigere Route zu finden. Ich bin recht empfindlich, was Flugbewegungen angeht; sobald ich merkte, dass sich die Fluglage änderte oder der Schub der Triebwerke nachließ, schaute ich auf die Flugdaten.
Für normale Passagiere ist so eine Situation natürlich stressig. Die ganze Zeit über hörte ich eine Dame hinter mir leise schluchzen und beten; erst als wir gelandet waren, hörte sie auf.
Ich glaube, Turbulenzen sind auch eine Gewohnheitssache. Wie ich einmal im Artikel über Cessna 172 Flugtraining in Hawaii (Echter Flug) schrieb:
“Außerdem waren die Turbulenzen heute wirklich heftig – rauf und runter. Ich hatte das Gefühl, in einem kleinen Boot auf einem stürmischen Ozean zu sitzen…”
Man kann sagen, erst nach so langen Turbulenzenflügen habe ich die Sicherheit der Flugzeugkonstruktion wirklich verstanden, und kann mich nun viel gelassener dem Schütteln in der Luft stellen.
3. “Welches Flugzeug / Welche Airline ist am sichersten?”
2017 war das sicherste Jahr für das Fliegen: Nur 111 Unfälle weltweit, 13 Tote
Die Luftfahrttechnik ist inzwischen sehr ausgereift. Egal ob groß oder klein, es gibt keinen großen Unterschied in der Sicherheit. Am besten denkt man gar nicht darüber nach, dass ein Flugzeug abstützen könnte – das ist ein extrem unwahrscheinliches Ereignis.
Aber absolute Sicherheit gibt es nirgendwo. Als Passagier achte ich immer darauf:
- Den Anweisungen der Crew folgen
- Die Sicherheitskarte und das Demo-Video aufmerksam ansehen
- Nicht wegen Verspätungen über Airline oder Behörden schimpfen (die sind ja für unsere Sicherheit da)
- Achten, ob an Bord oder außen etwas Unnormales passiert
- Kein Risiko eingehen, keine gefährlichen Gegenstände mitführen
- Während des ganzen Fluges den Gurt angeschnallt lassen
- Gute Versicherung abschließen
- Und so weiter.
Wenn jeder selbst anfängt, bei der Sicherheit mitzuhelfen, ist das wohl das Wichtigste.
4. “Beim Steigen und Sinken tun die Ohren weh”
Ein Freund sagt, Fliegen sei für ihn jedes Mal eine Qual, weil ihm die Ohren furchtbar wehtäten. Einmal musste er nach der Landung direkt ins Krankenhaus; die Schmerzen hielten eine ganze Woche an.
Ich habe vollstes Verständnis für Freunde mit “Flugmittelohrentzündung” (Aerotitis Media), vor allem, wenn es Kinder betrifft. Am besten fliegt man gar nicht, wenn man erkältet ist. Beim Climb und Descent langsam etwas trinken – solche常识igen Erfahrungen sind für die meisten hilfreich.
China Eastern Airlines Reise-Hilfe & Q&A
Vorbeugung von Flugmittelohrentzündung: Eine effektive Maßnahme ist das Öffnen des Mundes und Schlucken; das Schlimmste ist, den Mund geschlossen zu halten und sich die Ohren zuzuhalten. Da das Halten des Mundes offenen oder ständiges Schlucken aber nicht gerade schicklich ist, verteilen Fluggesellschaften meist Kaugummis oder Bonbons an Passagiere. Der Sinn liegt darin: Durch Kauen wird die Eustachische Röhre (Ohrtrompete) offen gehalten und der Druck im Mund-Rachen-Raum ausgeglichen. Daher ist Kauen eine effektive, entspannte und angenehme Maßnahme zur Vorbeugung. Sollten die Symptome nicht verschwinden, kann man Daumen und Zeigefinger nehmen, die Nase zuhalten, den Mund fest schließen und kräftig ausatmen (Valsalva-Manöver), damit der Luftstrom die Ohrtrompete öffnet und Druckausgleich im Mittelohr herstellt, was Ohrendruck, -schwere und -schmerzen lindert.
Wenn das Flugzeug in der Höhe steigt, wird die Luft dünner und der Atmosphärendruck sinkt rasch. Der Druckabfall in der Kabine kann ein Gefühl von “verstopften Ohren” verursachen; manche people leiden sogar kurzzeitig unter Hörschwäche oder Schmerzen im Gehörgang. Die Ursache liegt in der Eustachischen Röhre: Sie verbindet das Mittelohr mit dem Nasenrachenraum, ist eng und gekrümmt. Ein Ende öffnet sich zum Mittelohr, das andere zur Seitenwand des Nasenrachenraums. Normalerweise ist sie geschlossen und öffnet sich nur kurz beim Schlucken, Gähnen, Kauen oder Niesen, sodass sie den Druckausgleich zwischen Mittelohr und Außenwelt gewährleistet. Beim Steigen oder Sinken des Flugzeugs ändert sich der Atmosphärendruck, was zu einem Druckgefälle im Mittelohr führt, die Ohrtrompete komprimiert und blockiert, sodass keine Luft in das Mittelohr gelangen kann. Das Mittelohr befindet sich dann im Unterdruck, was zu verstopften Ohren, Ohrgeräuschen, Druckgefühl und Hörverlust führen kann.
Daher ist es ratsam, beim Start und der Landung Bonbons o. Ä. zu essen, um ständig zu kauen und zu schlucken. Dann öffnet und schließt sich die Ohrtrompete ständig, Luft kann frei ein- und austreten, und der Druck im Mittelohr bleibt im Gleichgewicht mit dem Außendruck, sodass das Unbehagen verschwindet oder gelindert wird.