Notizen eines Flugsimulations-Enthusiasten

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Titel: CP+ 2016 Kamera- und Fotomesse

Ich besuche die CP+ (Camera & Photo Imaging Show) seit 2011 jedes Jahr, und diesmal ist es bereits das 6. Mal. Mein Eindruck vom letzten Jahr ist hier zu finden – CP+ 2015摄影器材展和航空摄影讲座.

Ich habe das Gefühl, dass die Besucherzahlen jedes Jahr steigen. In einer Zeit, in der das wirtschaftliche Umfeld relativ flau ist, erweist sich der Kameramarkt immer noch als ziemlich lebendig, sodass die Organisation der CP+ als sehr erfolgreich betrachtet werden kann.

2016 ist ein Olympiajahr, daher haben verschiedene Hersteller ihre Flaggschiff-Produkte vorgestellt, wie zum Beispiel Nikons D5 und D500 oder Canons DX2.

Der Canon-Stand holte sich sogar Turnerinnen für eine Live-Vorstellung, damit die Besucher die neuesten Technologien tatsächlich erleben konnten.

Mein Verhalten auf der Messe orientiert sich hauptsächlich am Besuch von Vorträgen, danach schaue ich mir Fotoausstellungen an und berühre zwischendurch auch mal neue Produkte.

Natürlich lag der Schwerpunkt auch dieses Jahr wieder auf dem Thema Flugzeugfotografie.

Zuerst sah ich mir einen Vortrag des Landschaftsfotografen Junji Takasago im SanDisk-Seminarraum an. Ich hatte seine Werke in einem bestimmten Magazin gesehen, wie zum Beispiel das folgende Foto, das einen tiefen Eindruck hinterließ. Rein zufällig hat er heute genau dieses Werk zur Erklärung vorgestellt.

Shigeru Yoshidas Erklärungen zu Photoshop-Techniken waren sehr hilfreich. Auch wenn ich selbst absolut nicht die künstlerische Ader von Berufsfotografen habe, war es doch sehr nützlich zu lernen, wie sie RAW-Dateien nachbearbeiten. Yoshida betonte, dass man Fotos unbedingt ausdrucken müsse, um seine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern, dem schließe ich mich voll an.

Koji Nakano erklärte die D500 am Nikon-Podium. Letztes Jahr hatte ich über Nikon geklagt und ist daher auf Canon umgestiegen, sodass ich die D500, obwohl sie zweifellos ein hervorragendes Gerät ist, nur aus der Perspektive eines Zuschauers betrachten konnte.

Die Werke, die Koji Nakano dies verwendete, wurden hauptsächlich in den USA aufgenommen, sowohl das obige als auch das untere Foto stammen aus Alaska.

Bei der D500 merkte man, dass APS-C-Kameras wieder die Anerkennung des Marktes gewinnen. Denn vor 2 Jahren schien es, als sei Vollformat die einzig wahre Wahl. Aber nach Produkten wie der 7D2 hat Nikon endlich den Wert von APS-C erkannt – leider vielleicht etwas zu spät..

Zum Schluss hörte ich mir am Canon-Stand die Erklärungen von Haruhiko Ozawa an. Nach seinen eigenen Angaben ist die APS-C 7D2 seine erste Wahl für seine Werke geworden. So hat er im Jahr 2015 insgesamt über 80.000 Fotos aufgenommen, von denen über 70.000 mit der 7D2 geschossen wurden!

Und in den meisten Fällen nutzte er das Objektiv EF100-400mm F4.5-5.6L IS II USM. (Ich verwende die gleiche Ausrüstung wie der Meister, wenn die Fotos trotzdem nicht gut werden, kann es nur an meinem eigenen niedrigen Niveau liegen.)

Die Werke, die Ozawa vorstellte, wurden alle an Orten aufgenommen, die für jeden zugänglich sind, wie zum Beispiel die Aussichtsplattform des Flughafens Haneda und einige bekannte Fotospots in der Nähe. Diese Orte wurden auf dieser Website bereits früher vorgestellt.

Aber die Ergebnisse des Meisters sind einfach anders. Zum Beispiel bei den obigen Fotos: Ich habe an denselben Orten ähnliche Fotos gemacht, aber bei der Wahl des Wetters, der Beleuchtung, der Komposition und des Zeitpunkts gibt es immer noch riesige Unterschiede. Es gibt zu viele Dinge, die ich verbessern muss.

Außerdem ist Ozawa insofern unglaublich, als dass er kein RAW verwendet, sondern mit JPEG auskommt. Zu Hause hat er nicht einmal Software wie Photoshop, er führt also keine Nachbearbeitung durch. Es ist für ihn wirklich “Sofort drucken”, was einfach zu beeindruckend und magisch ist!

Die Fotografie ist wirklich ein Wissensgebiet ohne Ende.

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