Notizen eines Flugsimulations-Enthusiasten

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gekoppelter Anflug

1 Dies entspricht im Grunde dem, was wir gemeinhin als die Fähigkeit eines bestimmten Flugzeugs bezeichnen, dem Kurs und dem Gleitweg automatisch zu folgen. In der Allgemeinen Luftfahrt in Europa werden zwar häufig ILS und MLS eingesetzt, aber viele ältere Flugzeuge verfügen nicht unbedingt über einen Autopiloten, dem diese automatische Folgeleistung möglich ist.

2 Ein Anflug, der vom Autopiloten des Flugzeugs durchgeführt wird, welcher Positionsinformationen und/oder Steuerbefehle von der bordseitigen Navigationsausrüstung empfängt.

Im Allgemeinen müssen gekoppelte Navigationsanflüge (Non-Precision Approaches) abgebrochen und manuell geflogen werden, sobald die Flughöhe weniger als 50 ft unter der Mindestabstieghöhe (Minimum Descent Altitude) liegt, und bei gekoppelten Präzisionsanflügen muss unterhalb von 50 ft über Grund (AGL - Above Ground Level) manuell geflogen werden.

Gekoppelte Anflüge und Autoland-Anflüge werden nach Sichtflugregeln (VFR - Visual Flight Rules) und Instrumentenflugregeln (IFR - Instrument Flight Rules) durchgeführt. Es ist üblich, dass Fluggesellschaften ihre Besatzungen anweisen, bei Wetterbedingungen mit einer Sichtweite von weniger als ca. 4000 RVR (Runway Visual Range) gekoppelte Anflüge und Autoland-Anflüge (wenn zertifiziert) durchzuführen.

3 In der Sprache der Luftfahrt bezeichnet ein „Gekoppelter Anflug“ ein Verfahren, bei dem der Autopilot des Flugzeugs genutzt wird, um das Flugzeug während der Anflugphase bis zu den Anflugminima zu navigieren, und in manchen Fällen sogar bis auf die Piste selbst.