Notizen eines Flugsimulations-Enthusiasten

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„Regenmann“ trifft erstmals auf den A350 XWB

Im Japanischen gibt es den Begriff „Regenmann“ (雨男), der sich auf jemanden bezieht, der bei Ausflügen immer mit Regen konfrontiert ist, weshalb ein Regenschirm genauso wichtig ist wie ein Geldbeutel. Leider bin auch ich in gewisser Weise ein „Regenmann“, wie in den letzten Jahren bei Reisen nach Nikkō, Fukuoka, Hamamatsu und Kyōto, wo ich immer mit Regen zu tun hatte, was durch diesen Besuch der A350 erneut bestätigt wurde.

Der erste Besuch der A350 in Tokio dauerte insgesamt drei Tage. Am ersten und am dritten Tag war der Himmel blau, aber genau am zweiten Tag, als ich hinging, war es stürmisch und regnerisch. Es war so schlimm, dass ich mich unter einem Baum verstecken musste, um mich vor Kälte und Regen zu schützen – wirklich ein Pech. Zum Glück waren etwa 20 andere Flugzeugbegeisterte gleichzeitig dort und machten Fotos, also war ich nicht einsam.

Zurück zum Thema A350: Ich vermutete, dass der Flugplan am zweiten Tag einen Start von der Runway 05 vorsah, dann einen Rundflug über dem Mount Fuji und eine Landung auf der Runway 34L, also setzte ich auf den Ukishima-Park als Fotopunkt. Das Ergebnis: Der Flugplan stimmte genau mit meiner Vorhersage überein. Aber wegen des schlechten Wetters führten die düsteren Wolken zu schlechten Lichtverhältnissen, und Regentropfen beeinträchtigten die Schärfe. Ich konnte nur mit Mühe einige einigermaßen brauchbare Fotos machen.

Beim Start von der Runway 05 war auf der rechten Rumpfseite die Sonderbemalung „The Xtra that makes the difference“ sowie „XWB A350 AIRBUS“ zu erkennen. Die Winglets der Tragfläche wirken sehr elegant; aus diesem Winkel ähnelt es ausgebreiteten Flügeln eines Vogels. Der Durchmesser der Triebwerke ist sehr groß, ähnlich wie bei der B777. Auch der schwarze Augenring oder die schwarze Sonnenbrille am Bug sieht wirklich cool aus.

Fotos bei der Rückkehr und Landung: Der schlanke Rumpf kommt einer A330-300 sehr nahe, wirkt dünner als eine B777. Die spitz zulaufende Nase unterscheidet sich deutlich von früheren Airbus-Modellen und erinnert eher an eine B787. Auf der linken Rumpfseite ist eine andere Bemalung als auf der rechten Seite; „Around the world“ weist auf die Welttournee hin. Mit der zunehmenden Auslieferung der A350 an verschiedene Fluggesellschaften werden wir diese Sonderbemalung wohl nicht mehr oft sehen.

Zum Schluss ein Vergleich von direkten Seitenansichten der Konkurrenzmodelle der A350: B787-9, A330-200, A330-300, B787-8, B772 usw., jeweils mit vier Türen auf einer Seite, alle am selben Tag fotografiert. F-WWYB Airbus A350-900 A350-941XWB, das Seitenleitwerk ist sehr klein – ähnlich wie bei der 787.

JA833A ANA Boeing 787-9. Das war das erste Mal, dass ich eine 787-9 fotografiert habe; der Rumpf ist länger als bei der 787-8, was man schon aus großer Entfernung erkennt.

JA818A ANA Boeing 787-8. Die Anzahl der Fenster zwischen der ersten und zweiten Tür ist geringer als bei der 787-9, wirkt also etwas kürzer und gedrungener.

JA8978 JAL Japan Airlines 777-200 777-289. Unter diesen Flugzeugen ist die 777 bestimmt die massigste. Übrigens hat JAL beschafft, die 350 hauptsächlich zur Ablösung Dutzender in den 90ern eingeführter 777 für nationale und internationale Strecken mit etwa 300 Sitzen.

B-6549 Air China Airbus A330-200 A330-243. Die Anzahl der Fenster zwischen der ersten und zweiten Tür ist geringer als bei der 300er-Version, wirkt also etwas kürzer und gedrungener.

B-6097 Shanghai Airlines A330-300 A330-343X. Von außen sind die 330-300 und die 350-900 einander am ähnlichsten.

B-18307 China Airlines A330-300 A330-302

#Die A350-900 ist die Standardvariante der A350-Familie mit 315 Sitzen, die A350-1000 ist die gestreckte Variante mit 369 Sitzen. Die kurze A350-700 bietet 276 Sitze. #Zum Vergleich: Die Standardpassagierzahlen der 787-8, 787-9 und 787-10 betragen 242, 280 bzw. 323. #Die A330-300 hat 300 Sitze, die A330-200 246 Sitze. Die neuen Modelle A330-800neo bieten 252 Sitze (6 mehr als die 200er), die A330-900neo 310 Sitze (10 mehr als die 300er).

Ende

Ergänzung vom 25. Januar 2015 Nach einer Analyse von dieser Website könnte der ATC für die Rückkehr der A350 wie folgt ausgesehen haben:

Revised route clearance. Cleared to TIA via radar vector to BUNGU, Y81, ANGEL, Y109, MERCY, then direct.
Cleared via MACRO ARRIVAL.
Die Flugroute könnte wie folgt verlaufen sein: MACRO ARRIVAL: