Notizen eines Flugsimulations-Enthusiasten

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Titel: Hinweise zum Flug in der japanischen Luftverteidigungszone (ADIZ) gemäß Aeronautical Information Manual AIM-J

Diesen Woche ist die Air Defense Identification Zone (ADIZ) zu einem der heißesten Themen in China, Japan und den USA geworden, nachdem China die folgenden Vorschriften veröffentlicht hat: Erklärung der Regierung der Volksrepublik China zur Einrichtung der Luftverteidigungsidentifizierungszone im Ostchinesischen Meer Bekanntmachung der Regeln für die Identifizierung von Luftfahrzeugen in der Luftverteidigungsidentifizierungszone im Ostchinesischen Meer der Volksrepublik China

Ich bin zwar kein Militärexperte, aber da dieses Thema so heiß diskutiert wird, habe ich einmal in meinem Aeronautical Information Manual Japan (AIM-J) nachgesehen, um zu sehen, was dort zur ADIZ steht, und etwas dazu zu lernen.

Überraschenderweise findet sich in diesem dicken Buch nur auf zwei Seiten eine diesbezügliche Erklärung, und zwar hier, wobei die Position der Identifizierungszone zwischen der äußeren und der inneren Linie auf einer Karte markiert ist – also der schattierte Bereich. Die Karte ist jedoch sehr klein, so dass man die genaue Flächengröße nicht erkennen kann. Der Erklärung nach überprüft das Radar der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte den Flugplan, wenn es ein Flugzeug in der Identifizierungszone entdeckt. Falls das Flugzeug nicht im Flugplan gefunden wird, wird zur visuellen Identifizierung ein Alarmstart durchgeführt. Die Karte unterteilt die Identifizierungszone zudem in mehrere Sektoren, für die jeweils der Funkrufname und die Frequenz für den Funkkontakt veröffentlicht sind.

Ein weiterer Punkt ist hier zu finden: Wenn bei einem VFR-Flug die Route vom Flugplan abweicht, muss der überwachende Radar unter Verwendung der oben genannten Frequenzen und Rufzeichen gemeldet werden. Auch wenn man genau nach Flugplan fliegt, sollte man nach Möglichkeit den Kontakt zum überwachenden Radar halten.

Nun ja, die Informationen sind so spärlich – für einen Piloten scheint es genügend, einen Flugplan einzureichen und den Kontakt zum Radar aktiv zu halten. Ganz einfach.

Ende