Notizen eines Flugsimulations-Enthusiasten

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Hawaii-Rundflug: Der erste Hubschrauberflug

Setze die Flüge in Hawaii fort, nachdem ich am Vortag auf dem Flughafen Honolulu Touch-and-Go-Landungen geübt hatte und diese mittlerweile recht gut beherrsche, geht es heute einmal weg vom Flughafen, um die tropische Meereslandschaft in vollen Zügen zu genießen.

Heute wechsele ich zur Piper PA-28. Nach 2–3 Touch-and-Gos geht es los auf eine Runde um Oahu. Die Gegend kommt mir sehr vertraut vor – schließlich habe ich hier selbst geflogen, und jedes Mal empfinde ich eine gewisse Verbundenheit. Zum Schluss gelang eine erfolgreiche Landung – zur Erinnerung ein Foto. Archer_III_15.png

Allerdings kam mir der Gedanke, dass Starrflügler für Landschaften etwas zu schnell und in der Höhe zu hoch sind – also kam mir der Einfall, es mal mit einem Hubschrauber zu probieren. Jetranger_2.png Erster Versuch mit dem Hubschrauber: Nach dem Gasgeben drehte sich die Maschine nur im Kreis – keine Ahnung, wie ich das kontrollieren sollte. Ein paar Versuche später: Die Grundbedienung und Einstellungen unterscheiden sich deutlich von Starrflüglern.

Zunächst braucht der Hubschrauber eine zusätzliche Zuweisung: den Collective (Blattverstellhebel). Diesen Begriff gibt es bei Starrflügeln nicht. Durch Vor- und Zurückbewegen des Collective wird der Anstellwinkel der Rotorblätter geändert, wodurch man die Flughöhe steuert. Die Einstellungen unter Settings/Joystick & Equipment/Axis sind wie folgt: Wie bei Starrflüglern bleiben die drei Achsen Pitch, Roll und Yaw unverändert. Da ein automatischer Gashebel (Governor) zum Einsatz kommt, weise ich Throttle dem Collective zu. Den Collective langsam betätigen, damit das Luftfahrzeug abhebt, und dann mit dem Heckrotor-Pedal vorsichtig die Balance halten – zum Beispiel: Wenn die Nase nach rechts zieht, links gegensteuern, um sie wieder geradezubekommen.

Ein weiterer Punkt: Bei manchen Hubschraubern lässt sich der Governor (Drehzahlregler) ein- und ausschalten. Sobald der Gov eingeschaltet ist, wird der automatische Gashebel aktiv – man muss den Gashebel nicht mehr manuell steuern, was das Fliegen erheblich vereinfacht.

Die Pedale links und rechts steuern den Anstellwinkel des Heckrotors; seine Aufgabe ist es, zu verhindern, dass sich der Rumpf durch die Reaktionskraft des Hauptrotors in die entgegengesetzte Richtung dreht. Daher dienen die Pedale dazu, den Hubschrauber im Flug nach links oder rechts auszurichten – ähnlich wie das Seitenruder bei Starrflüglern. Und der Steuerknüppel (Cyclic/Yoke) kontrolliert die Neigung des Rotors: Drückt man ihn nach vorne, fliegt der Hubschrauber vorwärts; zieht man ihn nach hinten, fliegt er rückwärts.

Nach Herumprobieren habe ich den Hubschrauber endlich in die Luft bekommen. Na dann: ein Erinnerungsfoto vor Pearl Harbor. Das USS Arizona Memorial – kennst du ja sicher. Jetranger_1.png

Jetranger_3.png Den Hubschrauber halbwegs im Griff zu haben, gibt schon ein kleines Erfolgsgefühl.

Ende